{"id":882,"date":"2017-08-16T08:38:35","date_gmt":"2017-08-16T06:38:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.gerlach-machinery.com\/?p=882\/"},"modified":"2017-08-16T11:22:10","modified_gmt":"2017-08-16T09:22:10","slug":"heating-strategy-developer-an-das-ikv-aachen-uebergeben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gerlach-machinery.com\/de\/heating-strategy-developer-an-das-ikv-aachen-uebergeben\/","title":{"rendered":"Heating Strategy Developer an das IKV Aachen \u00fcbergeben"},"content":{"rendered":"<h2>PRESSEMITTEILUNG<\/h2>\n<p><strong>IKV-Forschung zur kontinuierlichen Vulkanisation<\/strong><\/p>\n<p><u>Neue Gerlach Maschinenbau Erw\u00e4rmungs- und Vulkanisationsmesstechnik am IKV<\/u><\/p>\n<p><strong>Aachen, im Juli 2017<\/strong> \u2013 Das Institut f\u00fcr Kunststoffverarbeitung (IKV) in Industrie und Handwerk an der RWTH Aachen verf\u00fcgt \u00fcber ein neues Messger\u00e4t zur Entwicklung von Heizstrategien f\u00fcr die kontinuierliche Vulkanisation. Jens M\u00f6ckel, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Gerlach Maschinenbau GmbH in Nettetal \u00fcbergibt feierlich die neue Maschine HeatStraD \u2013 Heating Strategy Developer an das Extrusionstechnikum des IKV.<\/p>\n<p>Das neue Vulkanisationsger\u00e4t wurde zuvor in einem zweij\u00e4hrigen gemeinsamen ZIM-Projekt zwischen Gerlach und dem IKV entwickelt und steht nun dem IKV als Prototyp zur Verf\u00fcgung. Mit dem neuen HeatStraD ist es dem IKV erstmals m\u00f6glich, Kautschukprofile mittels Hei\u00dfluft, Infrarotstrahlung und Mikrowelle zeitgleich oder sequentiell zu erw\u00e4rmen und den Erw\u00e4rmungsverlauf der Profile im Querschnitt zu messen. Diese Messungen erm\u00f6glichen es, f\u00fcr unterschiedliche Materialien eine optimale Kombination der verschiedenen Energie\u00fcbertragungsformen zu identifizieren, mit der Profile homogen aufgeheizt werden k\u00f6nnen. Weiterhin k\u00f6nnen beide Projektpartner durch eine Auswertung der aufgenommenen Anlagenleistung die Energieeffizienz der entwickelten Vulkanisations- und Heizstrategie bewerten.<\/p>\n<p>Die Maschine verf\u00fcgt \u00fcber einen Gasbrenner, mit dem die Prozessluft erw\u00e4rmt wird, \u00fcber radial angeordnete Infrarotstrahler sowie ein Magnetron mit 3 kW Leistung. Weiterhin erm\u00f6glicht die umfassende Messtechnik eine Auswertung von Luftstr\u00f6mungsgeschwindigkeiten und Lufttemperaturen im Arbeitsschacht sowie diverser Anlagen- und Profiltemperaturen. Dadurch kann das IKV erstmals den gesamten Erw\u00e4rmungsprozess bei der kontinuierlichen Vulkanisation bewerten.<\/p>\n<p>Institutsleiter Professor Christian Hopmann bedankt sich bei Gerlach Maschinenbau f\u00fcr die Bereitstellung der innovativen Maschine: \u201eDie kontinuierliche Vulkanisation ist f\u00fcr uns ein spannendes Forschungsfeld. Im Zuge zunehmender Digitalisierung der Produktion stellte die kontinuierliche Vulkanisation aufgrund fehlender Messm\u00f6glichkeiten und Prozessmodelle bisher ein gro\u00dfes Hindernis dar. Durch den neuen HeatStraD k\u00f6nnen wir zuk\u00fcnftig neue Prozessmodelle erstellen und diese auch validieren. Wir k\u00f6nnen dadurch die Herstellung von Kautschukprofilen als Ganzes verbessern.\u201c Auch f\u00fcr Jens M\u00f6ckel bedeutet die Maschine einen wichtigen Schritt nach vorn bei der Weiterentwicklung kontinuierlicher Vulkanisationsanlagen: \u201eDurch das bewusste Hinterfragen unterschiedlicher Erw\u00e4rmungstechnologien und das Wissen, das wir mit dem neuen HeatStraD erlangen, k\u00f6nnen wir ein tiefergehendes Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die kontinuierliche Vulkanisation erarbeiten und dadurch unseren Kunden optimierte, effizientere Anlagenkonzepte zusammen mit einzigartigen Dienstleistungen bei der Prozessauslegung anbieten.\u201c<\/p>\n<p>Das IKV plant langfristig mit dem neuen Messger\u00e4t verschiedene Erw\u00e4rmungsmechanismen bei der kontinuierlichen Vulkanisation gegen\u00fcberzustellen, die Grundlagen zur Mikrowellenerw\u00e4rmung zu beschreiben und damit die bisher bestehende \u201eBlack Box\u201c der kontinuierlichen Vulkanisation durch die Erstellung und Validierung von Prozessmodellen abzul\u00f6sen.<\/p>\n<p><small><strong><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-900\" src=\"http:\/\/www.gerlach-machinery.com\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/012_IKV_11_07_2017-2.jpg\" alt=\"\" width=\"724\" height=\"483\" srcset=\"https:\/\/www.gerlach-machinery.com\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/012_IKV_11_07_2017-2.jpg 2186w, https:\/\/www.gerlach-machinery.com\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/012_IKV_11_07_2017-2-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.gerlach-machinery.com\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/012_IKV_11_07_2017-2-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.gerlach-machinery.com\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/012_IKV_11_07_2017-2-768x513.jpg 768w, https:\/\/www.gerlach-machinery.com\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/012_IKV_11_07_2017-2-1536x1025.jpg 1536w, https:\/\/www.gerlach-machinery.com\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/012_IKV_11_07_2017-2-2048x1367.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 724px) 100vw, 724px\" \/><br \/>\n<\/strong>Jens M\u00f6ckel (li), Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Gerlach Maschinenbau GmbH, und Prof. Dr.-Ing. Christian Hopmann, IKV-Institutsleiter im Extrusionstechnikum des IKV.<br \/>\n(Foto: IKV\/Fr\u00f6ls)<\/small><\/p>\n<p><strong>www.ikv-aachen.de<\/strong><\/p>\n<p><strong>www.gerlach-maschinen.de<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00dcber das IKV<\/strong><\/p>\n<p>Das Institut f\u00fcr Kunststoffverarbeitung (IKV) in Industrie und Handwerk an der RWTH Aachen ist europaweit das f\u00fchrende Forschungs- und Ausbildungsinstitut auf dem Gebiet der Kunststofftechnik. Mehr als 300 Mitarbeiter beantworten hier Fragestellungen rund um die Verarbeitung, Werkstofftechnik und Bauteilauslegung von Kunststoffen und Kautschuken. Die enge Verbindung mit Industrie und Wissenschaft sowie die exzellente Ausstattung des IKV erm\u00f6glichen den Studierenden eine praxisnahe und umfassende Ausbildung. Die Aachener Kunststoffingenieure sind deshalb begehrte Spezialisten in der Industrie. Etwa 50 Prozent der deutschen Kunststoffingenieure mit Universit\u00e4tsabschluss wurden am IKV ausgebildet. Das IKV gliedert sich organisatorisch in die Fachabteilungen Extrusion und Kautschuktechnologie, Faserverst\u00e4rkte Kunststoffe und Polyurethane, Formteilauslegung und Werkstofftechnik sowie Spritzgie\u00dfen. Ferner geh\u00f6ren zum Institut das Zentrum f\u00fcr Kunststoffanalyse und -pr\u00fcfung und die Abteilung Aus- und Weiterbildung. Tr\u00e4ger ist eine gemeinn\u00fctzige F\u00f6rdervereinigung, der heute rund 290 Unternehmen aus der Kunststoffbranche weltweit angeh\u00f6ren. Leiter des Instituts und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der F\u00f6rdervereinigung ist Univ.-Prof. Dr.-Ing. Christian Hopmann. Er ist gleichzeitig Inhaber des Lehrstuhls f\u00fcr Kunststoffverarbeitung der Fakult\u00e4t f\u00fcr Maschinenwesen der RWTH Aachen.<\/p>\n<p><strong>Kontakt zum Thema:<br \/>\n<\/strong>Institut f\u00fcr Kunststoffverarbeitung (IKV)<br \/>\nin Industrie und Handwerk an der RWTH Aachen<br \/>\nFlorian Lemke, M.Sc.<br \/>\nGruppenleiter Kautschuktechnologie | Kautschukextrusion<br \/>\nSeffenter Weg 201<br \/>\n52074 Aachen<br \/>\nTelefon: +49 241 80-28353<br \/>\nTelefax: +49 241 80-22316<br \/>\nFlorian.Lemke@ikv.rwth-aachen.de<\/p>\n<p><strong>Pressekontakt:<br \/>\n<\/strong>Institut f\u00fcr Kunststoffverarbeitung (IKV)<br \/>\nin Industrie und Handwerk an der RWTH Aachen<br \/>\nUlla K\u00f6hne<br \/>\nLeiterin \u00d6ffentlichkeitsarbeit<br \/>\nSeffenter Weg 201<br \/>\n52074 Aachen<br \/>\nTelefon: +49 241 80-96631<br \/>\nTelefax: +49 241 80-92660<br \/>\nulla.koehne@ikv.rwth-aachen.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>PRESSEMITTEILUNG IKV-Forschung zur kontinuierlichen Vulkanisation Neue Gerlach Maschinenbau Erw\u00e4rmungs- und Vulkanisationsmesstechnik am IKV Aachen, im Juli 2017 \u2013 Das Institut f\u00fcr Kunststoffverarbeitung (IKV) in Industrie und Handwerk an der RWTH Aachen verf\u00fcgt \u00fcber ein neues Messger\u00e4t zur Entwicklung von Heizstrategien f\u00fcr die kontinuierliche Vulkanisation. 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